Von „Mate“, „Rei“ und „Kesa-gatame“ – Grundschulkinder in Saulheim lernen Judo kennen

Zur Einstimmung lernten die Schüler zunächst wichtige Regeln und weiteres Wissenswertes

über Judo kennen. So lassen sich dessen japanische Wurzeln deutlich daran erkennen, dass

für Techniken und Kommandos japanische Begriffe verwendet werden. Mit „Rei“ für

Begrüßung und „Mate“ für Stopp lernten die Schüler auch gleich erste wichtige Kommandos

kennen. Auch die Bedeutung der Gürtelfarben, die den Kenntnisstand eines Judokas widerspiegeln, wurde erläutert. Und als „echte Judokas“ erhielt jedes Kind auch seinen eigenen „weißen Gürtel“. Nach so viel Theorie ging es dann endlich zur Praxis über. Ob das richtige Fallen, als Grundlage eines jeden Wurfes, das Werfen selbst oder wie man seinen Partner im Boden festhält. Das Trainingsprogramm war abwechslungsreich und spannend und die Kinder freuten sich, ihre ersten kleinen Judo-Techniken zu erlernen. Besonders beeindruckend war die Demonstration der Judo-Philosophie: „Siegen durch Nachgeben“. So demonstrierten die Trainer wie man im Judo geschickt die Kraft des Gegners ausnutzt und diesen mit seinem eigenen Schwung auf der Matte landen lässt. In diesem Zusammenhang war es den beiden Trainern besonders wichtig darauf hinzuweisen, das Erlernte ausschließlich im Training und nicht etwa auf dem Schulhof anzuwenden. Viel zu schnell waren die zwei Schulstunden vorbei. Zum Abschluss der Sportstunde gab es als kleine Erinnerung noch ein Gruppenfoto und eine Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Tag des Judo. Die Begeisterung der Kinder machte klar, dass diese „Unterrichtsstunde“ gut angekommen war.